Meldungen

Bilger verspricht Bahnkunden bis 2029 spürbare Verbesserungen

Bis 2029 soll sich die Qualität des Bahnverkehrs nach dem Willen von Bundesverkehrsminister Bilger deutlich verbessern. Er kündigt ein neues Baustellenkonzept und ein Fernverkehrs-Pünktlichkeitsziel von 70 Prozent an. Für die Bahn sind mehr als 80 Milliarden Euro vorgesehen.

Zukunft gesichert: Modellbundesbahn in Brakel bleibt erhalten

Nach einer finanziell schwierigen Phase ist die Zukunft der Modellbundesbahn in Brakel gesichert. Rund 75.000 Euro an Sponsoring und Spenden kamen zusammen. Wegen umfangreicher Umbauarbeiten soll die Anlage drei Jahre geschlossen bleiben.

Neuer Cornberger Tunnel erreicht wichtigen Baufortschritt

Beim Bau des neuen Cornberger Tunnels zwischen Bebra und Sontra ist der Durchschlag erfolgt. Die 681 Meter lange Röhre soll Ende 2028 für den Zugverkehr auf der Strecke zwischen Frankfurt und Göttingen zur Verfügung stehen.

Verkehrsminister sieht Bahn-Frust als Faktor für Unzufriedenheit

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger sieht im Frust über den Zustand der Bahn und lange Bauzeiten bei Verkehrsprojekten einen möglichen Grund für das schwache CDU-Ergebnis in Sachsen-Anhalt. Zugleich hält er das Ziel von 70 Prozent pünktlichen Fernzügen bis 2029 für realistisch.

KTG wird mit Railpool Lokservice zusammengeführt

Die Werkstattunternehmen KTG und Railpool Lokservice treten ab sofort unter einer gemeinsamen Unternehmensstruktur auf. KTG mit Sitz in Duisburg wurde auf die Railpool Lokservice mit Standorten in Hamburg verschmolzen. Die bisherigen Ansprechpartner bleiben erhalten.

Aufgabenträger fordern Aussetzung der Trassenpreisentscheidung 2027

Die Entscheidung über die Trassenentgelte 2027 sollte nach Ansicht des Bundesverbands SchienenNahverkehr wegen eines laufenden Klageverfahrens ausgesetzt werden. Der Verband warnt vor Angebotskürzungen im Regional- und S-Bahnverkehr infolge steigender Infrastrukturkosten.

ÖBB suchen Nachfolger für CEO Andreas Matthä

Die ÖBB bereiten den Wechsel an der Konzernspitze vor: Die Funktionsperiode von CEO Andreas Matthä endet im kommenden Jahr. Zusätzlich soll ein neuer COO-Posten geschaffen werden.

Stadler erweitert Produktionsstandort in Kasachstan

Stadler investiert rund 25 Millionen Franken in neue Werkstätten im kasachischen Astana. Dort sollen künftig erstmals in Zentralasien Aluminium-Wagenkästen für Schienenfahrzeuge hochautomatisiert geschweißt und lackiert werden.