Neuer Solarpark am ungarischen Alstom-Standort in Betrieb

Ein neues Solarkraftwerk soll die Energieversorgung eines ungarischen Bahnindustrie-Standorts verbessern: Alstom hat in Mátranovák eine Anlage mit einer Leistung von einem Megawatt in Betrieb genommen. Sie soll jährlich rund 260 Tonnen CO₂ einsparen.

Alstom hat an seinem Produktionsstandort Mátranovák in Ungarn einen Solarpark mit einer Leistung von einem Megawatt in Betrieb genommen. Wie der Bahntechnikkonzern mitteilte, soll die Anlage künftig mehr als 20 Prozent des Strombedarfs des Werks decken. Den Angaben zufolge gingen der Inbetriebnahme knapp zwei Jahre Planung, Genehmigung und Bau voraus.

Der Solarpark erstreckt sich über rund 7.000 Quadratmeter und soll jährlich etwa 1.700 Megawattstunden Strom erzeugen. Dadurch könnten nach Angaben von Alstom pro Jahr rund 260 Tonnen CO₂-Emissionen vermieden werden. Realisiert wurde das Projekt im Rahmen eines langfristigen Stromabnahmevertrags (Power Purchase Agreement, PPA) in Zusammenarbeit mit E.ON.

Die Anlage ergänzt bereits umgesetzte Maßnahmen zur Energieeffizienz am Standort, darunter eine effizientere Beleuchtung, eine verbesserte Dämmung von Büroräumen und Modernisierungen der Heizungsanlage. In Mátranovák produziert Alstom Drehgestellrahmen für U-Bahn- und Eisenbahnfahrzeuge sowie sicherheitsrelevante Komponenten für den Schienenverkehr. Die dort gefertigten Produkte werden nach Unternehmensangaben europaweit in verschiedenen Schienenfahrzeugen eingesetzt.

EVN