Leipzig: Neue Bahnbrücke in Betrieb | Dorfen: Bahnübergänge gesperrt | Rheintalbahn: Bohrungen starten

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In Leipzig ist ein neues Brückenbauwerk in Betrieb gegangen. In Dorfen werden im Oktober und November zwei Bahnübergänge erneuert. Entlang der A5 beginnen Bodenuntersuchungen für eine geplante neue Güterzugstrecke.

+++ Leipzig: Neue Bahnbrücke in Betrieb +++

Das neue Brückenbauwerk im Leipziger Stadtteil Sellerhausen-Stünz ist an diesem Samstag planmäßig in Betrieb gegangen. Seit dem frühen Morgen rollen Züge über die neue Brücke. Künftig führt das Bauwerk die Strecke Leipzig Anger-Crottendorf – Leipzig-Heiterblick über die Strecken Leipzig–Dresden und Leipzig–Geithain.

Der rund 850 Tonnen schwere Überbau war am 31. Juli mit vier Spezialtransportfahrzeugen über rund 100 Meter an seine endgültige Position verschoben worden. Die rund zehnmonatigen Bauarbeiten sollen bis Ende 2026 abgeschlossen werden. Die Brücke ist zudem Voraussetzung für die geplante Wiederinbetriebnahme des östlichen Leipziger Güterrings.

+++ Dorfen: Bahnübergänge werden zeitweise gesperrt +++

Die DB InfraGO erneuert im Oktober und November die Bahnübergänge Kloster Moosen und Rutzmoos in Dorfen. Die Arbeiten sind Teil der Modernisierung der Stellwerkstechnik auf der Strecke München–Mühldorf.

Der Bahnübergang Kloster Moosen wird voraussichtlich vom 5. bis 30. Oktober für den Straßenverkehr gesperrt. In dieser Zeit werden unter anderem ein Betonschalthaus ausgetauscht und neue Fundamente errichtet. Die Umleitung führt über die B15 und die St2084.

Der Bahnübergang Rutzmoos ist voraussichtlich vom 12. bis 16. Oktober sowie vom 2. bis 6. November gesperrt. Dort werden unter anderem Fundamente für Lichtzeichen und Schrankenantriebe gebaut und die Sicherungsanlage erneuert. Bis zur geplanten Fertigstellung Ende Januar 2027 bleibt der Übergang anschließend eingeschränkt nutzbar.

+++ Rheintalbahn: Bodenuntersuchungen für Güterzugstrecke starten +++

Entlang der Autobahn A5 beginnen am kommenden Montag Bodenuntersuchungen für die geplante neue Güterzugstrecke zwischen Hohberg und Kenzingen. Auf einer Länge von rund 31 Kilometern sind insgesamt etwa 1.350 Bohrungen in Tiefen von fünf bis 35 Metern vorgesehen.

Die ersten Arbeiten finden im Abschnitt Lahr–Mahlberg bei Kürzell und Grafenhausen statt. Ende Oktober sollen Bohrungen auch in Niederschopfheim sowie in Kenzingen beginnen. Mehrere Teams sind mit bis zu zwölf Bohrgeräten im Einsatz. Die Untersuchungen sollen voraussichtlich Ende 2027 abgeschlossen sein. Je nach Standort können die Arbeiten Lärm verursachen und vorübergehende Wegsperrungen erforderlich machen.

EVN