Meldungen

Verdi ruft zu ÖPNV-Streiks in mehreren Bundesländern auf

Die Gewerkschaft Verdi hat für Donnerstag Streiks im kommunalen Nahverkehr in mehreren Bundesländern angekündigt. Betroffen sind unter anderem Bayern, NRW und Hamburg. Hintergrund ist die laufende Tarifrunde für rund 100.000 Beschäftigte.

Zahl der Reisenden ohne Ticket im DB-Fernverkehr gestiegen

In Fernzügen der Deutschen Bahn sind 2024 mehr als 268.000 Reisende ohne gültiges Ticket erwischt worden – deutlich mehr als in den Jahren zuvor. Auch die Zahl der Anzeigen wegen Beförderungserschleichung sind gestiegen.

Bahn reduziert geplante Arbeitszeit im Fernverkehr

Die DB Fernverkehr reduziert wegen anhaltender Verspätungen die geplante Arbeitszeit des fahrenden Personals um rund 30 Minuten. Laut Vorstand Michael Peterson sollen zusätzliche Pufferzeiten und mehr Personal die Schichtpläne stabilisieren.

Umbau des Bahnhofs Horn-Bad Meinberg verzögert sich

Der geplante Umbau des Bahnhofs Horn-Bad Meinberg verzögert sich um mindestens ein Jahr. Grund ist laut Deutscher Bahn, dass sich zunächst kein Planungsbüro auf Ausschreibungen beworben hatte. Die Maßnahme ist Teil des Projekts S-Bahn OWL.

Wabtec liefert Stromabnehmer für Bahnen in Indien

Der US-Technologiekonzern Wabtec hat Aufträge zur Lieferung von über 680 Stromabnehmern für mehrere Bahnprojekte in Indien erhalten. Die Systeme sollen bei Metrobahnen und anderen Zügen eingesetzt werden.

BEG: Servicequalität im bayerischen Regionalverkehr bleibt stabil

Die Servicequalität im bayerischen Regionalverkehr hat sich 2025 laut der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) auf einem stabilen Niveau gehalten. 25 von 30 bewerteten Netzen übertrafen die Mindeststandards, Spitzenreiter blieb erneut das Netz Kahlgrund.

Thurbo setzt erste Flirt-Evo-Züge im Regelbetrieb ein

Thurbo hat die ersten beiden Flirt-Evo-Züge in den regulären Betrieb übernommen. Die neuen Regionalzüge verkehren seit Anfang Juli auf der Linie S26 und markieren den Beginn der schrittweisen Erneuerung der gesamten Fahrzeugflotte.

Bahn bezeichnet ZDF-Doku mit Dunja Hayali als „unseriös“

Die Deutsche Bahn wirft der ZDF-Doku „Am Puls mit Dunja Hayali“ Einseitigkeit und sachliche Fehler vor. In einer Stellungnahme weist das Unternehmen die in der Sendung gezeigten Darstellungen zurück und verweist auf Fortschritte, die bereits erreicht worden seien.