Bahnhof Fangschleuse bei Tesla-Werk in Grünheide nach Verzögerung eröffnet

Die Züge sollten am Samstagmorgen in den neuen Bahnhof Fangschleuse am Tesla-Werk einfahren. Es kam kurzfristig zu einer Verzögerung, der Bahnsteig blieb leer. Jetzt läuft es.

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Der neue Bahnhof Fangschleuse nahe dem Tesla-Werk in Grünheide (Landkreis Oder-Spree) südöstlich von Berlin ist in Betrieb gegangen. Nach einer Verzögerung konnte der Zugverkehr am Samstagabend gegen 19.30 Uhr aufgenommen werden.

Erste Züge des Regionalexpress RE1 fuhren über den neu gebauten Bahnhof, wie die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (ODEG) als Betreiber der Linie mitteilte. Die Deutsche Bahn bedauerte die Verzögerung nach eigenen Angaben ausdrücklich.

Die Linie RE1 verbindet unter anderem Berlin und Frankfurt (Oder). Sie gilt als wichtige Pendlerstrecke, unter anderem für Mitarbeiter der Tesla-Autofabrik.

Ursprünglich sollten die ersten Züge seit dem Samstagmorgen den neuen Bahnhof bedienen. Erst am Abend zuvor hatte die Bahntochter DB InfraGO nach Angaben der Odeg mitgeteilt, dass sich die Öffnung der Strecke verzögern werde.

Der neue Bahnhof, der näher am Tesla-Werk liegt als die bisherige Verkehrsstation, wurde in 16 Monaten gebaut und soll unter anderem den Einsatz längerer Züge ermöglichen.

dpa / EVN