Ausbau des Bahnhofs Frankfurt-Griesheim verzögert sich

Wegen unerwarteter Leitungen und weiterer Abstimmungen wird nun länger und intensiver am Umbau des Bahnhofs Frankfurt-Griesheim gearbeitet. Die Arbeiten kommen langsamer voran als geplant.

Der Umbau des Bahnhofs Frankfurt-Griesheim verzögert sich um mehrere Wochen. Grund sind unerwartete Gegebenheiten im Baufeld, darunter Bestandskabel, eine Gasleitung und zusätzlicher Abstimmungsbedarf an einem Signal. Fahrgäste müssen sich während der weiteren Bauphasen auf mögliche Einschränkungen einstellen.

Nach Angaben der Deutschen Bahn sollen die Baukapazitäten erhöht werden, um den Zeitverlust teilweise aufzufangen. Von 17. August bis voraussichtlich 7. November 2026 wird montags bis freitags von 6.00 bis 22.00 Uhr im Zwei-Schicht-Betrieb gearbeitet. Samstags sind Arbeiten von 6.00 bis 15.00 Uhr geplant. Sonntags sollen keine Arbeiten stattfinden.

Der Mittelbahnsteig soll nun voraussichtlich Anfang November fertiggestellt werden. Anschließend ist ab 9. November die Sperrung des Hausbahnsteigs vorgesehen. Während dieser Phase sollen beide Fahrtrichtungen der S-Bahn weiterhin in Frankfurt-Griesheim halten können, allerdings voraussichtlich nicht im gewohnten Takt.

Die Modernisierung der Station läuft seit 2024 und soll den Bahnhof barrierefrei machen. Vorgesehen sind unter anderem neue Aufzüge, erneuerte Personenunterführungen, erhöhte Bahnsteige, neue Dächer und moderne Technik. Das Gesamtprojekt soll nach aktuellem Stand bis voraussichtlich Mitte 2027 abgeschlossen sein. Die Investitionen wurden zum Start mit rund 29,6 Millionen Euro angegeben.

EVN