Ein Solarpark mit integriertem Batteriespeicher soll künftig Strom flexibel für DB Energie bereitstellen. Dafür hat die Bahn-Tochter mit MaxSolar einen Stromliefervertrag für das Projekt Friedrichshof in Mecklenburg-Vorpommern vereinbart.
MaxSolar und die Deutsche-Bahn-Tochter DB Energie haben laut Mitteilung einen langfristigen Stromliefervertrag für eine Kombination aus Photovoltaikanlage und Batteriespeicher geschlossen. Das Projekt Friedrichshof in Mecklenburg-Vorpommern sei nach Unternehmensangaben die erste förderfreie Anlagenkombination dieser Art in Deutschland, die über einen sogenannten Hybrid-PPA vermarktet werde.
Die Freiflächen-Photovoltaikanlage in Klein Belitz im Landkreis Rostock soll eine Leistung von rund 37 Megawatt Peak erreichen und jährlich etwa 36.680 Megawattstunden Strom erzeugen. Ergänzt wird sie durch einen Batteriespeicher mit 15 Megawatt Leistung und 30 Megawattstunden Kapazität. Die Inbetriebnahme beider Anlagen ist für Sommer 2027 vorgesehen.
Im Rahmen des auf zehn Jahre geschlossenen Vertrags soll MaxSolar den erzeugten Strom einschließlich der Herkunftsnachweise an DB Energie liefern. Der Speicher soll ermöglichen, prognostizierte Einspeisemengen zeitlich zu verschieben und das Lieferprofil an die Anforderungen des Strommarktes anzupassen. Nach Angaben der Unternehmen soll das Modell damit zur flexibleren Vermarktung erneuerbarer Energien und zur Entwicklung förderfreier Projekte beitragen.

EVN
