Ab Mitte dieser Woche verkehrt der erste umgebaute FV-Dosto im regulären Betrieb. Grundlage ist eine Betriebsbewilligung des Bundesamts für Verkehr; der Flottenumbau erfolgt schrittweise und soll Anfang der 2030er-Jahre abgeschlossen sein.
Die SBB setzt ab diesem Mittwoch (30. September) den ersten umgebauten FV-Dosto im regulären Verkehr ein, wie das Unternehmen mitteilte. Das Bundesamt für Verkehr hat Ende August die dafür nötige Betriebsbewilligung erteilt. Der Zug verfügt über umgebaute Drehgestelle ohne Wankkompensation.
Damit solle der Fahrkomfort steigen und die Züge langfristig wirtschaftlicher werden, so die SBB. Durch den Wegfall der wartungsintensiven Technik werde der Instandhaltungsaufwand reduziert und die Störanfälligkeit sinke, hieß es. Über die Lebensdauer der Flotte rechnet die SBB mit Einsparungen von rund 40 Millionen Franken.
Der Umbau der gesamten FV-Dosto-Flotte erfolgt den Angaben zufolge schrittweise in der Schweiz im Rahmen regulärer Revisionen und soll Anfang der 2030er-Jahre abgeschlossen sein.

EVN
