Meldungen

AVG und Arverio tauschen sich über Leitstellenarbeit aus

Praxisaustausch auf Leitstellenebene: Die AVG und Arverio Baden-Württemberg bündeln ihr Know-how im regionalen Schienenverkehr. Bei einem Treffen in Karlsruhe standen gemeinsame Betriebsabläufe, Software-Systeme und das Zusammenspiel unterschiedlicher Streckennetze im Mittelpunkt.

Bund legt Bericht zur Elektrifizierung Mühldorf–Landshut vor

Die Bundesregierung hat den Bericht zur Vorplanung der Elektrifizierung der Bahnstrecke Mühldorf–Landshut vorgelegt. Das Projekt soll den Güter- und Nahverkehr stärken, eine Elektrifizierungslücke in Ostbayern schließen und als wichtige Ausweichroute den Knoten München entlasten.

Bayernweites Ticket-Swiping soll ab 2027 kommen

Der Ticketkauf ist in Bus und Bahn oft ein nerviges Geduldsspiel – vor allem, wenn man sich nicht so gut auskennt. Ab dem kommenden Jahr gibt es Aussicht auf Besserung im bayernweiten Tarifdschungel.

Nachtzug Mailand–Brüssel dreimal pro Woche unterwegs

Seit wenigen Tagen fährt European Sleeper dreimal pro Woche von Brüssel über Verviers, Aachen und Köln nach Mailand. Die Route führt durch Belgien, Deutschland, die Schweiz und Italien. Zum Fahrplanwechsel im Dezember soll die Verbindung bis in die Niederlande verlängert werden.

Für mehr Rücksicht im Zug – ODEG setzt Etikette-Kampagne fort

Mit der Kampagne „Benimm dich, als wäre Mutti dabei“ wirbt die ODEG erneut für respektvolles Verhalten im Zug. Humorvolle Motive greifen typische Konflikte im Alltag auf und richten sich auch gegen aggressives Verhalten gegenüber Mitarbeitenden.

Neuer Wartebereich im Berliner Hauptbahnhof eröffnet

Ab sofort gibt es im Berliner Hauptbahnhof einen neuen frei zugänglichen Wartebereich im Lounge-Stil. Reisende können dort ohne Verzehrzwang warten, arbeiten oder ein Café-Angebot nutzen. Mehr als 70 Sitzplätze, WLAN und Lademöglichkeiten gehören zum Konzept.

Verbände fordern stärkere Steuerung der Schieneninfrastruktur

Die Güterbahnen, Mofair und Pro Bahn fordern von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger eine stärkere politische Steuerung der Schieneninfrastruktur. Einzelne Reformmaßnahmen reichten aus Sicht der Verbände nicht aus, um Qualität, Kapazität und Leistungsfähigkeit des Netzes dauerhaft zu verbessern.