Mann und Hund von Zug erfasst | Schlafplatz neben Gleisen | Schnellbremsung von S-Bahn wegen Fußgänger

Ein Mann und sein Hund kommen an einem Bahnübergang ums Leben. Zudem muss die Bundespolizei wegen einer schlafenden Person neben den Gleisen und einem Beinaheunfall an einem Bahnübergang einschreiten. In allen Fällen laufen Ermittlungen.

+++ Havixbeck: 79-Jähriger und Hund von Zug erfasst +++

Ein 79-jähriger Mann ist am Dienstag an einem unbeschrankten Bahnübergang in Havixbeck (Kreis Coesfeld) von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizei betrat der Fußgänger den Bahnübergang und reagierte nicht auf die Warnsignale des herannahenden Zuges. Auch sein Hund wurde bei dem Zusammenstoß getötet. Die Bahnstrecke zwischen Münster und Coesfeld war für rund vier Stunden gesperrt. Die Polizei ermittelt zum Unfallhergang.

+++ Dortmund: Mann schläft neben Gleisen und löst Einsatz aus +++

Ein 35-jähriger Mann hat am Samstagmorgen einen Einsatz von Rettungskräften und Bundespolizei an der Bahnstrecke zwischen Dortmund und Witten ausgelöst. Der Lokführer einer S-Bahn meldete den Mann, der unmittelbar neben den Gleisen lag. Rettungskräfte brachten ihn aus dem Gefahrenbereich. Hinweise auf eine suizidale Absicht oder Alkohol- beziehungsweise Drogeneinfluss ergaben sich nach Angaben der Bundespolizei nicht. Wegen der erforderlichen Streckensperrung kam es zu Verspätungen im Bahnverkehr. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen der Störung öffentlicher Betriebe eingeleitet.

+++ München: Schnellbremsung verhindert Zusammenstoß mit Fußgänger +++

Ein 33-jähriger Fußgänger hat am Dienstagnachmittag am Bahnübergang Germeringer Weg in München-Aubing eine Beinahekollision mit einer S-Bahn verursacht. Nach Angaben der Bundespolizei überquerte der Mann den Bahnübergang trotz geschlossener Schranken. Der Triebfahrzeugführer leitete eine Schnellbremsung ein und brachte die S-Bahn kurz vor dem Fußgänger zum Stehen. Ein Zeuge verfolgte den Mann bis zu einem nahegelegenen Einkaufsmarkt, wo er von der Polizei kontrolliert wurde. Fahrgäste wurden nicht verletzt. Der Triebfahrzeugführer musste nach dem Vorfall aufgrund der psychischen Belastung abgelöst werden. Gegen den 33-Jährigen wird wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.

EVN