Fehlprioritäten beim Deutschlandticket und einem Tankrabatt sieht die Deutsche Umwelthilfe. Die Organisation verlangt kurzfristig ein 29-Euro-Ticket sowie dauerhaft gedeckelte Preise.
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) wirft der Bundesregierung und den Ländern eine verfehlte Verkehrspolitik vor. Für 2027 wird nun mit einer Preissteigerung beim Deutschlandticket auf rund 67 Euro gerechnet – eine Entscheidung dazu soll an diesem Mittwoch fallen.
Nach DUH-Angaben wäre das Ticket damit innerhalb von vier Jahren um mehr als ein Drittel teurer. Zugleich koste ein ab morgen geltender Tankrabatt für Benzin und Diesel Bund und Länder rund 2,5 Milliarden Euro.
Als Entlastung fordert die DUH ein Deutschlandticket für 29 Euro für zwölf Monate und anschließend einen dauerhaft stabilen Preis von maximal 49 Euro. Zusätzlich verlangt sie ein bundeseinheitliches vergünstigtes 29-Euro-Ticket für bestimmte Gruppen, eine Ausbauoffensive für Bus und Bahn sowie eine bundesweite Mobilitätsgarantie mit Mindeststandards.

EVN
