Meldungen

Österreich: Behörde prüft Pläne für Klosterbogen in Bludenz

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben alle Unterlagen für die Umweltverträglichkeitsprüfung des neuen Klosterbogens an das Klimaministerium übergeben. Das Vorhaben soll zu einer Fahrplanstabilität und mehr Fahrkomfort im Klostertal führen.

SBB bekommen neuen Infrastrukturchef

Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) bekommen einen neuen Infrastrukturchef. Diese Aufgabe wird Linus Looser übernehmen. Er wird damit zum 1. Juni Nachfolger von Peter Kummer.

ÖBB: Arbeiten im Tauerntunnel wieder im Zeitplan – zweite Bauphase startet

Die Modernisierungsarbeiten auf der Tauernbahnstrecke laufen auf Hochtouren. Die Arbeiten liegen trotz großer technischer Herausforderungen durch das Nachgeben eines Gewölbeteils beim Nordportal im Dezember wieder im Zeitplan für die Wiedereröffnung im Juli. Im Gasteinertal beginnt am 3. März die nächste Phase der Bauarbeiten mit umfangreichen Bahnhofs- und Streckenmodernisierungen.

Petition für Bahnstreckenausbau zwischen Berlin und Insel Rügen

Nachdem das LNG-Terminal fertiggestellt ist, wird der versprochene Ausbau der Strecke Berlin–Anklam–Stralsund–Sassnitz nach Angaben von Pro Bahn ignoriert. Das Aktionsbündnis Vorpommern-Magistrale und der Fahrgastverband haben eine Petition gestartet.

Rail Capacity Broker soll kleine Sendungen auf die Schiene bringen

Eine neue Plattform soll den Zugang zu freien Kapazitäten im Schienengüterverkehr erleichtern. Der Rail Capacity Broker verknüpft bestehende Zugnetzwerke verschiedener Anbieter und berechnet daraus Transportoptionen für einzelne Güterwagen und Wagengruppen.

Sechs neue Elektro-FLIRT für das Aostatal ausgeliefert

Sechs neue vollelektrische FLIRT-Züge von Stadler sollen künftig im Aostatal zum Einsatz kommen. Mit der Elektrifizierung der Strecke Turin–Aosta sollen jährlich mehr als 500.000 Liter Diesel eingespart werden.

Branchenverbände sehen Infraplan als Schritt zu mehr Verbindlichkeit

Mit dem Infraplan legt der Bund erstmals einen rollierenden Fünfjahresplan für die Entwicklung der Schieneninfrastruktur vor. Verbände begrüßen die größere Transparenz, sehen aber weiteren Handlungsbedarf bei Finanzierung, gesetzlicher Verankerung und Ausbauzielen.

Deutsche Bahn verschärft Homeoffice-Regeln für Mitarbeiter

Für Bürojobs verschärft die Deutsche Bahn die Homeoffice-Regeln: Künftig sollen Beschäftigte mindestens drei Tage pro Woche in Präsenz arbeiten. Der Konzern begründet den Schritt mit seinem Umbau und dem Wunsch nach mehr persönlichem Austausch bis Ende 2027.