Fairplay-Kampagne: ÖBB thematisieren Gewalt gegen Mitarbeiter

Beschimpfungen, Bedrohungen und riskantes Verhalten auf Bahnsteigen: Die ÖBB rücken mit einer neuen Kampagnenrunde die Sicherheit ihrer Mitarbeiter und der Fahrgäste in den Mittelpunkt. Auch E-Scooter sind Teil der Initiative.

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) setzen ihre Fairplay-Kampagne im November mit einem Schwerpunkt auf Gewalt gegen Mitarbeiter fort. Laut Mitteilung des Unternehmens richtet sich die Initiative gegen Beleidigungen, Bedrohungen und körperliche Übergriffe auf Zugbegleiter, Lokführer und Sicherheitsmitarbeiter.

Nach Angaben des Unternehmens würden Beschäftigte im Bahnverkehr zunehmend beschimpft, bedroht oder tätlich angegriffen. Weder Verspätungen noch Ticketkontrollen oder überfüllte Züge rechtfertigten solche Übergriffe. Die Kampagne sei Teil eines umfassenderen Maßnahmenpakets zum Schutz der Mitarbeiter.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Umgang mit E-Scootern in Bahnhofshallen und auf Bahnsteigen. Dort sollen die Roller geschoben statt gefahren werden, um angesichts von Menschenmengen, Gepäck und einfahrenden Zügen Unfallrisiken zu verringern.

Die Kampagnenmotive werden laut ÖBB auf digitalen Bildschirmen und beleuchteten Werbeflächen an Bahnhöfen in allen österreichischen Landeshauptstädten sowie über die Social-Media-Kanäle des Unternehmens verbreitet.

Quelle: ÖBB

EVN