Vom Bahnhofsmanagement an die Spitze der DB Sicherheit: Maximilian Gilbert übernimmt die Leitung der Sicherheitsgesellschaft der Deutschen Bahn. Welche Erfahrungen er mitbringt und welche Maßnahmen er an Bahnhöfen bereits vorangetrieben hat.
Maximilian Gilbert hat am 1. November den Vorsitz der Geschäftsführung der DB Sicherheit übernommen. Der Manager ist seit 2019 im Konzern und war dabei auch schon in verschiedenen Führungspositionen tätig, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bei DB Regio leitete er unter anderem den Betrieb in Nordrhein-Westfalen. 2024 wechselte er zur DB InfraGO, wo er für Sicherheit, Dienstleistung, Service und Betrieb an Personenbahnhöfen verantwortlich war.
Nach Angaben der Deutschen Bahn setzte sich Gilbert für eine stärkere Präsenz von Sicherheitskräften an Bahnhöfen, die Weiterentwicklung der Videostrategie und gemeinsame Streifen mit Bundes- und Landespolizei sowie Ordnungsbehörden ein. Zudem begleitete er die Einführung des Alkoholkonsumverbots an Bahnhöfen und unterstützte weitere Schutzmaßnahmen für Bahnpersonal.
Patrick Hennies, Leiter der Konzernsicherheit, erklärte, Gilbert bringe die notwendige Erfahrung und Praxisnähe für die neue Aufgabe mit. Gemeinsam solle der Schutz von Mitarbeitern und Reisenden weiter gestärkt werden.
Auch im Bevölkerungsschutz ist Gilbert aktiv: Nach Bahn-Angaben ist er seit mehr als 20 Jahren Mitglied und Verbandsführer der Freiwilligen Feuerwehr Düsseldorf.
Die DB Sicherheit GmbH beschäftigt laut Unternehmensangaben rund 5.000 operative Sicherheitskräfte. Sie schützt Reisende, Mitarbeiter, Bahnanlagen und weitere Einrichtungen des Bahnkonzerns und arbeitet dabei eng mit der Bundespolizei und weiteren Sicherheitspartnern zusammen.

EVN
