Alstom liefert Batteriezüge für 1,2 Milliarden Euro nach Großbritannien

TransPennine Express bestellt bei Alstom 29 batterieelektrische Triebzüge. Die rund 1,2 Milliarden Euro umfassenden Verträge beinhalten neben der Fahrzeuglieferung auch die langfristige Wartung. Die Züge sollen ab 2032 auf der Transpennine-Strecke eingesetzt werden.

Alstom und TransPennine Express (TPE) haben Verträge über die Lieferung und langfristige Wartung einer neuen Flotte batterieelektrischer Fernverkehrszüge unterzeichnet. Nach Angaben des Zugherstellers haben die Vereinbarungen ein Gesamtvolumen von mehr als 1,2 Milliarden Euro. Davon entfallen rund 930 Millionen Euro auf die Bestellung von 29 fünfteiligen batterieelektrischen Triebzügen und etwa 230 Millionen Euro auf Wartungsleistungen.

Die Züge sollen ab 2032 ausgeliefert werden und zur Dekarbonisierung des Bahnverkehrs in Nordengland beitragen. Sie sind für den Einsatz auf der Transpennine-Strecke vorgesehen, die zu den wichtigen Verkehrsachsen Großbritanniens zählt.

Die Fahrzeuge werden laut Alstom in Großbritannien entwickelt und gebaut. Das Projekt umfasst neben den Zügen auch Wartungs- und Ladeinfrastruktur.

Mit der Flotte soll erstmals in Großbritannien die Adessia-Plattform von Alstom eingesetzt werden. Diese ermöglicht einen barrierefreien Zugang an jeder Tür. Alstom zufolge wird die Lieferkette des Projekts Tausende Arbeitsplätze in Großbritannien sichern. Die Verträge sollen zudem die Modernisierung der Transpennine-Strecke fördern.

EVN