Ab Dezember 2028 sollen die ersten von 13 neuen FLIRT Evo-Zügen auf dem TPF-Netz unterwegs sein. Mit den vierteiligen Triebzügen will das Freiburger Verkehrsunternehmen seine Regionalverkehrsflotte modernisieren und die bisherigen Domino-Züge schrittweise ersetzen.
Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) haben Stadler mit der Lieferung von 13 vierteiligen FLIRT Evo-Triebzügen beauftragt. Das teilten die TPF und der Zughersteller mit. Die neuen Züge sollen die normalspurige Regionalverkehrsflotte modernisieren und ab Dezember 2028 schrittweise in den Einsatz kommen. Anschließend ist die Inbetriebnahme eines weiteren Zuges etwa alle zwei Monate vorgesehen.
Die 73,5 Meter langen Fahrzeuge bieten jeweils 164 Sitzplätze und eine Gesamtkapazität von 369 Fahrgästen. Breite Türen, stufenlose Einstiege und barrierefreie Toiletten sollen den Zugang und den Reisekomfort verbessern. Die Züge erreichen den Angaben zufolge eine Geschwindigkeit von bis zu 160 km/h und verfügen über eine hohe Beschleunigungs- und Bremsleistung. Moderne Fahrgastinformationssysteme und Steckdosen sollen den Reisekomfort zusätzlich erhöhen.
Die Anschaffungskosten für die 13 Fahrzeuge belaufen sich auf 117 Millionen Franken. Nach Angaben der TPF konnten die Verkehrsbetriebe dabei von Optionen und Konditionen profitieren, die die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) im Rahmen einer Ausschreibung im Jahr 2021 ausgehandelt hatten.
TPF-Generaldirektor Serge Collaud erklärte, die neuen Züge sollten helfen, dem steigenden Fahrgastaufkommen auf den Linien gerecht zu werden. Stadler-Vertreter Christian König bezeichnete die Fahrzeuge als Grundlage für einen attraktiveren Regionalverkehr im Kanton Freiburg.
Mit der Auslieferung der neuen Züge sollen die bisherigen Domino-Züge schrittweise ausser Betrieb genommen werden. Langfristig soll die normalspurige Flotte der TPF aus acht FLIRT- und 13 FLIRT-Evo-Zügen bestehen.

EVN
