Ein Auto kollidiert an einem unbeschrankten Bahnübergang im Landkreis Vorpommern-Greifswald mit einem Zug. Fahrerin und Lokführer erleiden einen Schock. Ansonsten bleibt es bei Sachschäden.
An einem unbeschrankten Bahnübergang in Eggesin (Landkreis Vorpommern-Greifswald) ist am Samstagvormittag ein Auto mit einem Regionalexpress zusammengestoßen. Verletzt worden sei dabei niemand, teilte die Bundespolizei mit. Der Lokführer und die 69 Jahre alte Autofahrerin erlitten jedoch einen Schock. Der Regionalzug von Ueckermünde nach Torgelow war den Angaben zufolge mit 30 Fahrgästen besetzt, die mit einem Bus weiterreisen konnten.
Ersten Ermittlungen zufolge traf der Zug das Heck des Autos und drehte den Wagen so, dass er quer zum Straßenverlauf zum Stehen kam. An der Unfallstelle gelte für Autos eine Geschwindigkeitsbegrenzung von zehn Kilometern pro Stunde. Der Sachschaden am Zug wurde auf 3.000 bis 5.000 Euro beziffert, der am Auto auf etwa 10.000 Euro.
Wegen des Unfalls kam es den Angaben zufolge im Bahnverkehr zu sieben Teilausfällen und zu Verspätungen. Die Strecke war rund zweieinhalb Stunden gesperrt. Die Bundespolizei habe Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen.

dpa / EVN
