Erster erneuerter Regio-Dosto der Zürcher S-Bahn im Einsatz

Der erste modernisierte Regio-Dosto der dritten Generation ist seit Mitte September im Zürcher S-Bahn-Netz unterwegs. Die SBB erneuert insgesamt 130 Züge und investiert dafür gemeinsam mit Partnern rund 500 Millionen Franken.

Die SBB modernisiert einen wesentlichen Teil der Fahrzeugflotte der Zürcher S-Bahn und hat dafür Investitionen von rund 500 Millionen Franken vorgesehen. Nach Angaben der SBB sind die ersten erneuerten Züge bereits im Einsatz, seit Mitte September auch der erste modernisierte Regio-Dosto der dritten Generation.

Die Erneuerung umfasst 61 Doppelstock-Triebzüge (DTZ) der zweiten Generation sowie 69 Regio-Dosto-Züge der dritten Generation. Für die DTZ seien knapp 230 Millionen Franken und für die Regio-Dosto rund 270 Millionen Franken vorgesehen, teilte die SBB mit. Die Züge erhalten unter anderem neue Bodenbeläge und Sitzpolster, LED-Beleuchtung, eine verbesserte Beschriftung sowie mobilfunkdurchlässige Scheiben.

Mit der Modernisierung soll die ursprünglich auf 25 Jahre ausgelegte Nutzungsdauer auf 32 Jahre verlängert werden. Die DTZ sind seit 2006 im Einsatz, die Regio-Dosto ergänzen die Zürcher S-Bahn-Flotte seit 2012. Die DTZ sollen Ende der 2030er-Jahre durch neue Züge ersetzt werden, während die Regio-Dosto in den 2040er-Jahren abgelöst werden sollen.

Zusätzlich erneuert die SBB 24 IR-Dosto des Fernverkehrs, die technisch zur gleichen Fahrzeugfamilie wie die Regio-Dosto gehören. Dafür sind laut SBB rund 68 Millionen Franken vorgesehen; ein erster Prototyp soll ab Winter 2027 verkehren. Die Arbeiten an den Fahrzeugen erfolgen schrittweise im SBB-Werk Olten.

EVN