An zwei historischen Eisenbahnbrücken südwestlich von Halle beginnt die nächste Bauphase. Die Arbeiten sollen die Strecke langfristig stabilisieren, laufen überwiegend werktags am Tag und bringen zeitweise Nachtarbeiten sowie mehr Verkehr auf Zufahrtswegen mit sich.
Südwestlich von Halle (Saale) beginnt die nächste Bauphase an den Eisenbahnbrücken „Angersdorf“ und „Wörmlitz“. Wie die DB InfraGO mitteilte, werden die 1865 eröffneten Bauwerke umfassend modernisiert. Die Arbeiten sollen die Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit der Schieneninfrastruktur verbessern. Erneuert werden unter anderem die Fahrbahnwannen der Brücken.
Außerdem werden Natursteinmauerwerk, Pfeiler, Bögen und Fundamente instand gesetzt. Zwischen den beiden Brücken ist eine Planumsschutzschicht vorgesehen, um die Gleislage zu stabilisieren. Weil die Bauwerke fast direkt hintereinanderliegen, kann parallel an beiden Brücken gearbeitet werden. Währenddessen soll der Bahnverkehr grundsätzlich über ein Gleis weiterlaufen.
In der aktuellen Phase wird das Gleis in Richtung Halle gesperrt. Für die Arbeiten werden unter anderem Leit- und Sicherungstechnik umgebaut sowie Oberleitung, Gleise und Schotter zurückgebaut. Der Großteil der Bauarbeiten soll werktags tagsüber stattfinden; einzelne Maßnahmen sind aber nur nachts in Sperrpausen möglich. Auf Zufahrtswegen, insbesondere auf der Lauchstädter Straße in Angersdorf, kann es zeitweise zu mehr Verkehr kommen, Straßensperrungen sind nach Angaben der Bahn nicht geplant.

EVN
