Ein Regionalzug hat zwischen Mühldorf am Inn und Ampfing mehrere Äste und Steine im Gleis überfahren. Der Zug wurde anschließend zur Kontrolle in eine Werkstatt gebracht. Die Bundespolizei sucht Zeugen.
Am Montagabend hat ein Regionalzug zwischen Mühldorf am Inn und Ampfing mehrere Äste und bis zu 20 Zentimeter große Steine im Gleis überfahren. Laut Mitteilung der Bundespolizei habe der Lokführer die Hindernisse während der Fahrt bemerkt, woraufhin der Zug wegen ungewöhnlicher Geräusche zur Überprüfung in eine Werkstatt gebracht worden sei. Bei einer anschließenden Kontrolle seien auf mehreren Metern Spuren der überfahrenen Gegenstände festgestellt worden.
Nach bisherigen Erkenntnissen könnten sich vor dem Vorfall Kinder oder Jugendliche mit Fahrrädern im Bereich der Gleise aufgehalten haben. Ob sie mit dem Ablegen der Gegenstände in Verbindung stehen, sei Gegenstand der Ermittlungen.
Die Bundespolizeiinspektion Freilassing ermittelt wegen eines möglichen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und sucht Zeugen. Die Beamten warnten zugleich, dass Gegenstände im Gleisbereich Züge gefährden und schwere Unfälle verursachen können.

EVN
