Bei einer Kollision zwischen einem Regionalzug und einem Auto an einem beschrankten Bahnübergang bei Manching ist ein 65-jähriger Mann leicht verletzt worden. Die rund 130 Fahrgäste im Zug blieben unversehrt.
An einem beschrankten Bahnübergang bei Manching ist am Dienstagnachmittag ein Regionalzug mit einem Pkw kollidiert. Der 65-jährige Autofahrer wurde von der Feuerwehr aus dem auf der Seite liegenden Fahrzeug befreit und mit leichten Verletzungen per Rettungshubschrauber in ein Klinikum gebracht. Das Auto wurde bei dem Zusammenstoß stark beschädigt. Die rund 130 Fahrgäste im Zug blieben nach ersten Erkenntnissen unverletzt.
Nach Polizeiangaben war der Zug auf der Strecke von Ingolstadt nach Regensburg mit einer Geschwindigkeit von rund 120 km/h unterwegs. Die Ursache dafür, dass das Fahrzeug hinter die Schranken geriet, ist Gegenstand der Ermittlungen. Nach bisherigen Erkenntnissen waren die Halbschranken sowie die Signalanlagen ordnungsgemäß in Betrieb; Hinweise auf eine technische Fehlfunktion liegen nicht vor. Ein Gutachter wurde zur Rekonstruktion des Unfallhergangs hinzugezogen. Gegen den 65-Jährigen wird wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr ermittelt.
Die Fahrgäste verblieben nach dem Vorfall noch etwa anderthalb Stunden im Zug, wurden von den Einsatzkräften mit Getränken versorgt und anschließend mit Bussen zum nächsten Bahnhof weiterbefördert. Die Bahnstrecke sowie die querende Kreisstraße waren für rund fünfeinhalb Stunden vollständig gesperrt.

EVN
