Auf der S-Bahn-Linie S2 zwischen Nürnberg-Sandreuth und Roth können Fahrgäste an zehn weiteren Stationen stufenfrei ein- und aussteigen. Die DB InfraGO hat die Umbauarbeiten nach sieben Wochen Sperrung und Schienenersatzverkehr abgeschlossen.
Die DB InfraGO hat den barrierefreien Umbau von zehn Stationen der S-Bahn-Linie S2 zwischen Nürnberg-Sandreuth und Roth nach sieben Wochen Bauzeit abgeschlossen. Nach Angaben der Deutschen Bahn können Fahrgäste dort nun sowohl die Bahnsteige als auch die S-Bahn-Züge stufenfrei erreichen. Die Bauarbeiten erfolgten in Nürnberg-Sandreuth, Nürnberg-Eibach, Nürnberg-Reichelsdorf, Reichelsdorfer Keller, Katzwang, Rednitzhembach, Büchenbach, Schwabach, Schwabach-Limbach und Roth.
An sieben Stationen seien dafür die Gleise angehoben worden, während in Schwabach, Schwabach-Limbach und Roth die S-Bahnsteige neu gebaut worden seien. Die Maßnahmen wurden laut DB durch die Erneuerung von Bahnsteigausstattungen sowie elektrischen Anlagen und Beleuchtung ergänzt. Seit 2023 seien damit insgesamt 20 Stationen der S-Bahn Nürnberg im Rahmen von drei Baustufen für einen barrierefreien Ein- und Ausstieg umgebaut worden.
Der Freistaat Bayern habe die aktuelle Maßnahme mit mehr als 25 Millionen Euro vollständig finanziert; insgesamt seien für die bisherigen Maßnahmen rund 50 Millionen Euro Fördermittel bereitgestellt worden. Hintergrund der Umbauten ist laut DB die unterschiedliche Höhe von Bahnsteigkanten und den seit 2020 eingesetzten S-Bahn-Zügen mit einer Einstiegshöhe von 76 Zentimetern. Im Bahnhof Roth sollen zudem bis Frühjahr 2027 die Aufzüge erneuert werden.
Für das kommende Jahr ist nach Angaben der Deutschen Bahn eine weitere Baustufe vorgesehen. Dabei sollen die Zustiege an den S-Bahn-Stationen zwischen Nürnberg-Dürrenhof und Fischbach barrierefrei umgebaut werden. Im Nürnberger S-Bahn-Netz gibt es derzeit 92 Stationen auf einem 334 Kilometer langen Streckennetz.

EVN
