Die Bundespolizei ermittelt nach zwei mutmaßlichen gefährlichen Eingriffen in den Bahnverkehr bei Gerstungen und Hopfgarten. Ein ICE und ein Regionalzug wurden beschädigt. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.
Innerhalb weniger Stunden ist es bei Gerstungen und Hopfgarten in der Nähe von Eisenach zu zwei mutmaßlichen Eingriffen in den Bahnverkehr gekommen. Nach Angaben der Bundespolizei wurden am Samstagabend an einem durch Gerstungen fahrenden ICE nach zwei lauten Knallgeräuschen zwei Fensterscheiben beschädigt. Der Lokführer habe zwei mutmaßliche Jugendliche in Gleisnähe beobachtet. Die betroffenen Wagen wurden in Eisenach geräumt, nachdem die beschädigten Scheiben provisorisch gesichert worden waren.
Wenige Stunden später kollidierte ein Regionalzug im Bereich Hopfgarten mit einem im Gleis liegenden Fahrrad. Die rund 50 Fahrgäste blieben nach Angaben der Bundespolizei unverletzt. Die Bundespolizei sicherte an beiden Einsatzorten Spuren und ermittelt jeweils wegen des Verdachts der Sachbeschädigung sowie des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist bislang nicht bekannt.

EVN
