Fehmarnsundbrücke: Sanierung wird nochmal viele Millionen Euro teurer

Die Sanierung der Fehmarnsundbrücke wird deutlich teurer als geplant. Vergangenes Jahr wurde laut der Deutschen Bahn deutlich, dass die Schäden größer sind als angenommen.

Die Kosten für die Sanierung der Fehmarnsundbrücke übersteigen die ursprünglichen Schätzungen deutlich. Wie ein Sprecher der Deutschen Bahn bestätigte, steigen die Kosten auf rund 170 Millionen Euro – vor sechs Jahren war noch von rund 30 Millionen Euro die Rede. Seit 2020 wird das Bauwerk, welches Fehmarn und das deutsche Festland verbindet, saniert.

Bei einer Begutachtung im vergangenen Jahr sei erkannt worden, dass die Schäden im Inneren der sieben Betonpfeiler der Brücke größer sind als angenommen. Aufgrund der umfangreicheren Arbeiten werden auch die Bauarbeiten länger dauern. Den Angaben der Bahn nach bis mindestens 2030. Solange wird auf der Brücke für den Straßenverkehr Tempo 30 herrschen.

Parallel zu den Sanierungsarbeiten wird zudem an einer Schienen- und Straßenverbindung zwischen dem deutschen Festland, der Insel Fehmarn und dem dänischen Festland gearbeitet. Wann diese Tunnel in Betrieb gehen, steht bisher nicht fest. Für die Beltquerung zwischen der Insel und Dänemark wird derzeit laut der Betreibergesellschaft Femern A/S mit 2031 gerechnet.

dpa / EVN