DB-Kommunikationschef Voß betont Rolle offener und ehrlicher Kommunikation

Der Chef der Konzernkommunikation der Deutschen Bahn hat in einem Social-Media-Post die Bedeutung transparenter Kommunikation von Unternehmen mit hoher öffentlicher Aufmerksamkeit hervorgehoben. Anlass war ein Panel beim Kommunikationskongress.

Nach Angaben von Jens-Oliver Voß, Leiter Kommunikation und Marketing der Deutschen Bahn, stand beim Kommunikationskongress in Berlin unter anderem die Rolle der Kommunikation unter hoher öffentlicher Aufmerksamkeit im Mittelpunkt. Voß diskutierte das Thema auf einem Panel gemeinsam mit Lufthansa-PR-Chef Andreas Bartels und verwies dabei auf die unmittelbare Betroffenheit von Millionen Menschen.

Kommunikation müsse im Zuge des Konzernumbaus bezogen auf die Deutsche Bahn „offen“ benennen, was sich verändere, und zugleich „ehrlich bleiben“ mit Problemen, „wo es noch hakt“, erklärte Voß in einem Post auf der Business-Plattform LinkedIn. Sie müsse auch dann ansprechbar und „sprechfähig“ bleiben, wenn Themen unbequem seien. Die Leistungen der Bahn seien „jeden Tag sichtbar.“ „Umso wichtiger ist Kommunikation, die nicht ausweicht, sondern Orientierung gibt – als Teil der Transformation, nicht als Kommentar von außen“, so der Marketingchef.

Der gebürtige Berliner steht seit Oktober 2025 an der Spitze der DB-Kommunikation. Nach Stationen im privaten und öffentlich-rechtlichen Radio, darunter als Redaktionsleiter beim Rundfunk Berlin‑Brandenburg, wechselte er zur Deutschen Bahn. Nach mittlerweile mehr als zwei Jahrzehnten im Konzern verantwortet er nun die kommunikative Begleitung des Neustarts unter Bahnchefin Evelyn Palla.

EVN