Fahrgäste sitzen wegen Oberleitungsschaden stundenlang in ICE fest

Ein Unwetter legt eine Bahnstrecke lahm. Fahrgäste eines ICE müssen mehr als vier Stunden ausharren, bis ein Baum aus der Oberleitung entfernt ist.

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Ein sturmbedingter Oberleitungsschaden hat in der Nacht einen ICE im Bereich Schwelm in Nordrhein-Westfalen zum Anhalten gezwungen. Teile eines Baumes verhinderten die Weiterfahrt. Mehr als vier Stunden mussten die Fahrgäste in dem Zug ausharren.

Feuerwehr und Notfallmanagement der Deutschen Bahn hätten zunächst eine Evakuierung geprüft. Nach einer gemeinsamen Lagebewertung entschieden sich die Einsatzkräfte jedoch gegen eine Räumung des Zuges, da alle möglichen Evakuierungswege mit einem erhöhten Verletzungsrisiko verbunden gewesen wären, teilte die Feuerwehr mit.

Im Zug hätten sich laut den Einsatzkräften insgesamt 132 Fahrgäste befunden. Während die Fahrgäste im Zug vom Bordpersonal mit Getränken versorgt wurden, räumte ein Instandhaltungstrupp der Deutschen Bahn die Strecke. Danach sei der Zug mit Hilfe einer Diesellok über den stromlosgeschalteten Streckenabschnitt gezogen worden, ehe er selbst wieder weiterfahren konnte.

dpa / EVN – aktualisiert am 04.08.2026, 18.58 Uhr