Der Freiburger Hauptbahnhof soll bis Ende 2028 barrierefreier und komfortabler werden. Geplant sind fünf neue Aufzüge, erneuerte Bahnsteige und neue Dächer. Während der Bauzeit müssen Reisende mit längeren Wegen rechnen.
In Freiburg hat die Modernisierung des Hauptbahnhofs begonnen. Die Deutsche Bahn teilte mit, dass Reisende künftig von mehr Barrierefreiheit und Komfort profitieren sollen. Die Bauarbeiten werden bis voraussichtlich Dezember 2028 dauern. Kern des Projekts ist der Ausbau der nördlichen Personenunterführung.
Dort werden fünf neue Aufzüge eingebaut. Zudem soll die Unterführung verlängert und neu gestaltet werden. Auch eine neue Zugangstreppe sowie ein Aufzug zu Bahnsteig 5 an Gleis 8 sind vorgesehen. Künftig sollen alle wichtigen Bahnsteige stufenfrei erreichbar sein.
Die Bahn erneuert außerdem die Bahnsteige 3, 4 und 5. Die Bahnsteige werden auf 76 beziehungsweise 55 Zentimeter Höhe angepasst. Dadurch soll der Einstieg in viele Züge erleichtert werden. Zusätzlich sind neue Ausstattung, ein Blindenleitsystem und neue Bahnsteigdächer mit moderner Beleuchtung geplant.
Das Projekt kostet nach aktuellem Stand rund 36,7 Millionen Euro. Finanziert wird es gemeinsam von DB, Bund, Land Baden-Württemberg, Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg und Stadt Freiburg. Seit dem 14. September ist die nördliche Personenunterführung gesperrt, weshalb Reisende während der Bauzeit mit längeren Wegen und zeitweisen Einschränkungen rechnen müssen.

EVN
