Lieblingslok im Blick: Traintrack erweitert seine Community-App

Wer seine Lieblingslok fotografieren möchte, muss künftig nicht mehr selbst nach aktuellen Sichtungen suchen. Die Community-App Traintrack informiert mit neuen Alarmfunktionen über gesuchte Fahrzeuge in der Umgebung und erweitert zugleich das eigene Angebot um Chats, Foren und weitere Funktionen.

Die Community-App Traintrack hat ein umfangreiches Update mit neuen Sichtungs-Alarmen für Eisenbahnfans veröffentlicht. Wie Geschäftsführer Finn Prietzel mitteilte, können Nutzer künftig Benachrichtigungen erhalten, sobald bestimmte Lokomotiven, Triebwagen oder Baureihen von anderen Mitgliedern der Community gesichtet werden.

„Die häufigste Frage aus der Community war: Wie erfahre ich rechtzeitig, wo meine Lok gerade fährt? Mit den Sichtungs-Alarmen arbeitet jetzt eine ganze Community für jeden Einzelnen mit. Wer seine Lieblings Werbelok fotografieren will, muss nicht mehr täglich Foren durchsuchen – die App meldet sich von selbst“, erklärte Traintrack-Gründer Prietzel.

Für die Alarme stehen fünf Vorlagen zur Verfügung: einzelne Fahrzeuge, Baureihen, Zugarten, abgestellte Fahrzeuge an bestimmten Orten sowie individuell kombinierbare Suchregeln. Nutzer können festlegen, ob sie sofort per Push-Nachricht, einmal täglich gesammelt oder über eine Trefferliste informiert werden möchten. Grundlage bilden den Angaben zufolge rund 10.000 gemeldete Sichtungen, die von der Community bewertet werden können.

Das Update umfasst außerdem Chats und Themenforen, eine überarbeitete Sichtungsübersicht mit Such- und Filtermöglichkeiten sowie persönliche Baureihen-Sammlungen. Hinzu kommen ein gemeinsamer Feed, der Fotowettbewerb „Bild der Woche“ und ein Darkmode. Einige ausgewählte Funktionen sollen künftig kostenpflichtig sein.

Drei Monate nach dem Start zählt Traintrack nach eigenen Angaben knapp 10.000 Nutzer, rund 20.000 Zugposts und etwa 10.000 gemeldete Sichtungen. Zum Start Ende Juli hatten sich nach eigenen Angaben 2.500 Nutzer am ersten Tag registriert.

EVN