Lebensgefährliche Flucht über Gleise | Graffiti-Sprayerin gestellt | Katzenbabys am Bahnhof zum Verkauf angeboten

  Kurzmeldungen  

Ein Schwarzfahrer flüchtet in Erfurt über Bahngleise vor der Bundespolizei. In Dresden wird eine mutmaßliche Graffitisprüherin gestellt. In Bielefeld versucht ein Mann, zwei sechs Wochen alte Katzenbabys für Geld oder Döner abzugeben.

+++ Erfurt: Schwarzfahrer flüchtet über Gleise vor der Polizei +++

Ein 20-Jähriger ist am Donnerstagnachmittag nach einer Fahrt ohne Fahrschein aus einem ICE am Erfurter Hauptbahnhof geflüchtet. Als Bundespolizisten seine Sachen nach Ausweisdokumenten durchsuchen wollten, rannte der Mann über die Gleise, überkletterte eine Schallschutzmauer und lief in Richtung Innenstadt. Kurz darauf passierte ein weiterer ICE den Bahnhof. Die Beamten verfolgten den Mann auf sicheren Wegen zunächst ohne Erfolg. Eine Passantin gab schließlich den entscheidenden Hinweis: Der Flüchtige hatte sich in einer Bankfiliale hinter einem Geldautomaten versteckt. Seine Identität wurde geklärt. Der Mann muss sich wegen der erschlichenen Beförderung und des unerlaubten Betretens der Gleisanlagen verantworten.

+++ Dresden: Mutmaßliche Graffiti-Sprayerin auf frischer Tat gestellt +++

Eine 22-Jährige ist am Freitagmorgen nahe dem S-Bahn-Haltepunkt Freiberger Straße beim mutmaßlichen Sprühen eines Graffitis aufgefallen. Eine Streife der Landespolizei Sachsen bemerkte gegen 5 Uhr einen intensiven Farbgeruch. Bei der Kontrolle fanden die Beamten mehrere Spraydosen und benutzte Einweghandschuhe. Am angrenzenden Bahndamm entdeckten sie ein frisch gesprühtes Graffiti mit einer Fläche von etwa sechs Quadratmetern. Die Frau wurde der Bundespolizei übergeben. Gegen die deutsche Staatsangehörige wird wegen Sachbeschädigung ermittelt.

+++ Bielefeld: Mann will Katzenbabys für Geld oder Döner verkaufen +++

Ein 46-Jähriger hat am Freitagnachmittag am Bielefelder Hauptbahnhof versucht, zwei erst sechs Wochen alte Katzenbabys für 20 Euro oder zwei Döner anzubieten. Nach Angaben der Bundespolizei sprach er dazu mehrere Menschen an. Alarmierte Beamte fanden die Tiere in einer Kunststoff-Einkaufstasche neben mehreren leeren Bierflaschen. Nach Rücksprache mit dem Veterinäramt wurden die Katzen sichergestellt und zunächst von einem Polizisten mit eigenem landwirtschaftlichem Betrieb betreut. Ob weitere Maßnahmen gegen den Mann folgen, entscheidet das Veterinäramt.

EVN