ÖBB und SBB verlängern Kooperation um weitere zehn Jahre

Die Bahnverbindungen zwischen Österreich und der Schweiz bleiben langfristig abgesichert: ÖBB und SBB setzen ihre Zusammenarbeit im Tages- und Nachtverkehr bis 2036 fort.

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) verlängern ihren Kooperationsvertrag im grenzüberschreitenden Personenverkehr bis 2036. Das teilten die Bahnen mit. Die Vereinbarung umfasst den Tagesfernverkehr sowie das gemeinsame Nachtzugangebot.

Seit Beginn der Zusammenarbeit 2016 sind die Fahrgastzahlen zwischen beiden Ländern im Tag- und Nachtverkehr den Angaben zufolge um mehr als die Hälfte gestiegen. Im Tagesfernverkehr gibt es täglich über 30 Direktverbindungen zwischen Österreich und der Schweiz. Pro Richtung verkehren im Zweistundentakt sechs Railjet-Verbindungen zwischen Innsbruck, Salzburg und Zürich sowie fünf zwischen Wien und Zürich.

Weitere Direktverbindungen führen von Zürich nach Budapest und Bratislava; außerdem verkehrt der tägliche Eurocity „Transalpin“ von Graz über Schladming, Zell am See, Kitzbühel und Innsbruck nach Zürich. Auch der Eurocity Zürich – Bregenz beziehungsweise Zürich – Bregenz – München ist Teil der Kooperation und verbindet Bregenz bis zu neunmal täglich direkt mit St. Gallen, Winterthur, Zürich Flughafen und Zürich HB. Im Nachtverkehr bieten ÖBB und SBB gemeinsam sechs Linien ab Zürich nach Amsterdam, Berlin, Hamburg, Graz, Prag und Wien an.

Auf den gemeinsam angebotenen Nachtzugverbindungen ab der Schweiz habe sich die Zahl der Fahrgäste seit 2016 deutlich erhöht. Der Nightjet der neuen Generation ist unter anderem auf den Strecken Wien – Zürich und Zürich – Hamburg sowie ab 9. Dezember auf der Strecke Zürich – Amsterdam unterwegs.

EVN