Bahndamm vier Monate gesperrt – Bald wieder Regionalzüge zwischen Kreuzstraße und Westerham

Nach rund vier Monaten Schienenersatzverkehr soll der Zugverkehr zwischen Kreuzstraße und Westerham Ende Juni wieder aufgenommen werden. Die Strecke war aufgrund eines beschädigten Bahndamms gesperrt worden.

Die Bayerische Regiobahn (BRB) wird den Bahnverkehr auf dem Streckenabschnitt zwischen Kreuzstraße und Westerham ab Ende Juni wieder aufnehmen. Wie das Unternehmen mitteilte, hat die DB InfraGO die notwendigen Sanierungsarbeiten an dem beschädigten Bahndamm weitgehend abgeschlossen. Damit kann der seit Ende Februar eingerichtete Schienenersatzverkehr (SEV) eingestellt werden.

Nach Angaben der Deutschen Bahn wurde der betroffene Bahndamm, der nach einem Hangrutsch gesperrt wurde, umfassend instandgesetzt und das Gleis neu verlegt. Ab Montag, 29. Juni, verkehren laut Mitteilung der BRB die Züge wieder entsprechend dem regulären Fahrplan. Fahrgäste können damit auf die gewohnten Zugverbindungen zurückgreifen, die vor der Streckensperrung galten.

Allerdings bleibt die Strecke zunächst nur eingeschränkt befahrbar. Wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn auf Anfrage erklärte, gilt vorübergehend eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Stundenkilometern im betroffenen Abschnitt. Noch ausstehende Restarbeiten an der Infrastruktur sollen nach Angaben der DB InfraGO während der Sommerferien durchgeführt werden.

Für die abschließenden Arbeiten wird voraussichtlich eine weitere zeitweise Sperrung der Strecke erforderlich sein. Über den genauen Zeitraum und die Auswirkungen auf den Fahrplan will die Bahn rechtzeitig informieren und entsprechende Änderungen in die Fahrgastinformationen aufnehmen.

Die Wiederaufnahme des Bahnverkehrs bedeutet für Pendlerinnen und Pendler sowie andere Fahrgäste entlang der Strecke eine deutliche Entlastung. Seit Ende Februar mussten Reisende auf Ersatzbusse ausweichen, nachdem Schäden am Bahndamm den sicheren Zugbetrieb unmöglich gemacht hatten.

EVN