Zur Stabilisierung des Fahrzeugbestands erhält die S-Bahn Hannover ab dem 28. Dezember zwei zusätzliche Züge vom Typ Coradia Continental. Die Fahrzeuge werden für einige Monate von einer Schwestergesellschaft ausgeliehen.
Die S-Bahn Hannover bekommt zum Jahresende temporäre Verstärkung. Zwei Triebzüge vom Typ Coradia Continental werden dem S-Bahn-Betreiber in Niedersachsen von der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB) zur Verfügung gestellt, um die Fahrzeugverfügbarkeit weiter zu stabilisieren, teilte Transdev am Mittwoch mit. Die beiden Züge werden zunächst auf der Linie S6 eingesetzt.
Der Einsatz läuft vom 28. Dezember 2025 bis zum 22. März 2026 und ist Teil des Ersatzkonzepts, mit dem Transdev Ausfälle und Engpässe im Fuhrpark ausgleichen will. Die Fahrzeuge vom Typ ET 1440 entsprechen den aktuellen EU‑Standards für Barrierefreiheit. Da die Bahnsteighöhen im Netz der S-Bahn Hannover unterschiedlich sind, kann es jedoch vereinzelt zu Höhenunterschieden beim Einstieg kommen. Piktogramme und eine Rampe sollen dabei helfen, den barrierefreien Zugang zu gewährleisten.
Mit den zusätzlichen Fahrzeugen will Transdev den Betrieb für Fahrgäste verlässlicher und stabiler gestalten. So könne man dem Fahrgastbedarf weiterhin gerecht werden und ein zuverlässiges Angebot sichern, hieß es vom Unternehmen.
EVN
