Vor den angekündigten Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr mahnt die Union zur Zurückhaltung. Der Verkehrsexperte der Unionsfraktion, Christoph Ploß, warnt vor wirtschaftlichen Schäden und Belastungen für Millionen Pendler.
Kurz vor dem Beginn der bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr warnt die Union vor den wirtschaftlichen Folgen und ruft die Gewerkschaft zur Mäßigung auf. “Die permanenten Streiks nerven nicht nur die Bürger massiv, sondern sie belasten auch immer stärker die deutsche Volkswirtschaft”, sagte der Verkehrsexperte der Bundestagsfraktion, Christoph Ploß, der Rheinischen Post (Freitagsausgabe). Die Leidtragenden seien vor allem “Millionen Bürger, die auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen sind”. Er appelliere an die Gewerkschaften, auch die sozialen Folgen im Blick zu haben und “maßvoller” vorzugehen, sagte Ploß.
Die Gewerkschaft Verdi hat im laufenden Tarifkonflikt für diesen Freitag und Samstag zu Warnstreiks aufgerufen. In den meisten Regionen will sie den Bus-, Straßenbahn- und U-Bahnverkehr zum Erliegen bringen. Nicht betroffen sind aktuell die Bundesländer Niedersachsen und Baden-Württemberg.
dts Nachrichtenagentur / EVN
