Kurzmeldungen
Nach einer eskalierten Fahrkartenkontrolle ermittelt die Bundespolizei gegen einen Fahrgast und eine Sicherheitsmitarbeiterin. Bei einem Schwerpunkteinsatz wurden mehrere verbotene Gegenstände sichergestellt. Zudem musste eine S-Bahn wegen einer Person im Gleis eine Schnellbremsung einleiten.
+++ Erlangen: Auseinandersetzung nach Fahrkartenkontrolle +++
Am Montagnachmittag (5. Oktober) eskalierte eine Fahrkartenkontrolle in einer S-Bahn. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 24-Jähriger einen Mitarbeiter der DB Sicherheit gewürgt haben. Eine Kollegin setzte Reizstoff ein. Mehrere Beteiligte wurden verletzt. Die Bundespolizei ermittelt gegen den Fahrgast wegen Körperverletzung sowie gegen die Mitarbeiterin wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.
+++ Hamburg: Verbotene Gegenstände bei ÖPNV-Kontrollen sichergestellt +++
Am Dienstag (6. Oktober) kontrollierten Bundes- und Landespolizei zwischen 14 und 21 Uhr rund um den S-Bahnhaltepunkt Jungfernstieg insgesamt 781 Personen. Dabei wurden acht verbotene Gegenstände, darunter Messer, ein Teleskopschlagstock und eine Reizstoffschusswaffe, sichergestellt. Insgesamt wurden 16 Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Zudem wurde ein Haftbefehl vollstreckt.
+++ Leonberg: 18-Jährige überquert Gleise – S-Bahn muss bremsen +++
Am Dienstagnachmittag (6. Oktober) soll eine 18-Jährige gegen 15:50 Uhr an einer nicht vorgesehenen Stelle die Gleise überquert haben. Der Lokführer einer herannahenden S-Bahn bemerkte sie, gab einen Achtungspfiff ab und leitete bei etwa 80 bis 90 km/h eine Schnellbremsung ein. Verletzt wurde nach bisherigem Kenntnisstand niemand. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.
EVN
