Kurzmeldungen
In Zügen in Sachsen-Anhalt und Brandenburg kam es zu Polizeieinsätzen. In Baden-Württemberg wurden in einer Regionalbahn drei ausgesetzte Katzenbabys entdeckt. Die Vorfälle beschäftigen nun Polizei, Ermittler und ein Tierheim.
+++ Merseburg: Zugbegleiterin angegriffen +++
Am Sonntagabend ist eine Zugbegleiterin in einem Zug von Halle nach Erfurt von einem 27-jährigen Fahrgast angegriffen worden. Der Mann soll bei einer Ticketkontrolle unvermittelt auf die Frau losgegangen sein. Sicherheitsmitarbeiter überwältigten ihn und übergaben ihn in Merseburg der Polizei. Gegen ihn wird wegen Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.
+++ Finsterwalde: Schreckschusswaffe im Zug +++
Ein 24-Jähriger soll am Bahnhof Falkenberg mehrfach mit einer Schreckschusswaffe geschossen und anschließend eine Regionalbahn bestiegen haben. Einsatzkräfte stellten ihn kurz darauf mit einem Begleiter in Finsterwalde fest. Die Polizei beschlagnahmte die Waffe und Munition. Gegen den Mann wird wegen des unerlaubten Führens der Waffe ermittelt.
+++ Freiburg: Drei Katzenbabys in Regionalbahn ausgesetzt +++
Am frühen Samstagmorgen haben Reisende in einer Regionalbahn zwischen Offenburg und Freiburg drei Katzenbabys unter einem Sitz entdeckt. Nachdem sich auf mehrere Durchsagen kein Besitzer meldete, wurde die Polizei verständigt. Am Freiburger Hauptbahnhof übergaben die Beamten die Tiere an ein Tierheim. Dem Besitzer droht bei einer Identifizierung eine Geldstrafe von bis zu 25.000 Euro.
EVN
