Frau stirbt nach Sturz aufs U-Bahngleis | Mann von Tram erfasst | Kinder legen Steine auf Gleise

  Kurzmeldungen  

In München ist eine 73-Jährige nach einem Sturz aufs U-Bahngleis gestorben. In Grünwald wurde ein 47-Jähriger von einer Straßenbahn erfasst. In Gelsenkirchen legten Kinder Steine auf Gleise und beschädigten eine Weiche.

+++ München: 73-Jährige stirbt nach Sturz auf U-Bahngleise +++

Eine 73-Jährige ist nach einem Sturz auf ein U-Bahn-Gleis am Münchner Odeonsplatz gestorben. Die Frau erlag am Donnerstag ihren schweren Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Am Dienstag war sie rückwärts vom Bahnsteig auf die Gleise gestürzt. Zu diesem Zeitpunkt fuhr keine U-Bahn in den Bahnhof ein. Warum es zu dem Sturz kam, ist weiterhin unklar.

+++ Grünwald: 47-Jähriger von Straßenbahn erfasst +++

Ein 47-Jähriger ist in Grünwald im Landkreis München von einer Straßenbahn erfasst und schwer verletzt worden. Der Mann war an der Haltestelle Südtiroler Straße aus bislang unbekannter Ursache auf die Gleise gefallen. Der Fahrer der einfahrenden Straßenbahn leitete eine Bremsung ein, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Der Rettungsdienst brachte den Verletzten in ein Krankenhaus. Die Münchner Verkehrspolizei übernahm die weiteren Ermittlungen.

+++ Gelsenkirchen: Kinder legen Steine auf Bahngleise +++

Mehrere Kinder haben am Samstag nahe dem Gelsenkirchener Hauptbahnhof Schottersteine auf die Gleise gelegt und dadurch einen ICE zu einer Schnellbremsung gezwungen. Der Zug überfuhr mehrere Steine, wodurch eine Weiche beschädigt wurde. Verletzte gab es nicht. Die Bundespolizei griff drei Mädchen im Alter von elf, zwölf und 14 Jahren sowie einen 13-jährigen Jungen auf. Die Kinder gaben an, die Steine aus Neugier auf die Schienen gelegt zu haben. Gegen sie wurde unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Sachbeschädigung ermittelt. Die Strecke wurde zeitweise vollständig gesperrt. Vier Züge kamen auf freier Strecke zum Stehen. Nach Überprüfungen wurde der Betrieb fortgesetzt; es kam zu Zugausfällen und Verspätungen. Die Schadenshöhe war zunächst nicht bekannt.

EVN