Probleme für Bahnreisende auf ICE-Strecke Nürnberg–München

Auf der schnellsten Route zwischen Bayerns größten Städten gibt es für Züge kein Durchkommen. Was das für Fahrgäste in Fern- und Regionalzügen bedeutet.

Wegen eines Schadens in einem Stellwerk ist ein Teil der Bahnstrecke München–Nürnberg seit Stunden gesperrt. ICE-Züge und Regionalzüge müssten „an geeigneten Stellen vorübergehend“ warten, weil ein Abschnitt der Strecke zwischen Nürnberg und Feucht nicht befahren werden könne, teilte die Bahn mit. Deshalb verspäteten sich Züge, manche Verbindungen fielen aus.

Bei Feucht beginnt die Schnellfahrstrecke nach Ingolstadt, auf der ICE-Züge und die Regionalexpress-Linie 1 normalerweise am schnellsten von Nürnberg nach München fahren. Ein Teil der ICE-Züge wird laut einem Bahnsprecher über Treuchtlingen und Augsburg umgeleitet, was etwa eine halbe Stunde länger dauert. ICE-Verbindungen aus Wien in Richtung Dortmund fahren nicht weiter gen Nordwesten, sondern werden von Regensburg nach München umgeleitet.

Wie lange die Störung dauern könnte und was die Ursache für den Defekt in dem Stellwerk in Fischbach bei Nürnberg war, blieb auf Nachfrage bei der Bahn zunächst unklar. „Eine Prognose liegt uns leider noch nicht vor“, sagte ein Bahnsprecher. Das Stellwerk könne seit 9.00 Uhr wegen der Störung nicht bedient werden.

dpa / EVN