BVG zieht um und führt Standorte zusammen

Seit Jahren befindet sich die Zentrale der Berliner Verkehrsbetriebe auf der Holzmarktstraße. Doch bald steht ein großer Umzug an – auf einen neuen Campus.

Die Berliner Verkehrsbetriebe ziehen in den nächsten Jahren schrittweise um und legen mehrere Standorte zusammen. Wie das Unternehmen mitteilte, soll ein neuer Campus in unmittelbarer Nähe zum Ostkreuz entstehen. Hier sollen künftig etwa 2.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus den Bereichen Betrieb, Technik, Verwaltung und Sicherheit arbeiten. Unter anderem wird die derzeitige Unternehmenszentrale der BVG im Trias-Gebäude nahe der Jannowitzbrücke aufgegeben.

„Die Entscheidung für den neuen Standort ist auch wirtschaftlich sinnvoll. Mehrere bestehende Mietverträge, darunter der für das Trias-Gebäude nahe der Jannowitzbrücke, in dem aktuell rund 1.200 Mitarbeitende tätig sind, laufen aus“, teilte die BVG mit. „Andere Standorte müssten in den nächsten Jahren zum Teil aufwendig und kostspielig saniert werden.“

BVG-Hauptsitz seit 2007 in der Holzmarktstraße

Der Umzug in den neuen Campus soll von 2028 bis 2030 schrittweise erfolgen, um den Betrieb stabil zu halten. „Den Mietvertrag für den neuen Standort hat der BVG-Vorstand heute unterzeichnet“, teilte das Unternehmen mit. Der Vertrag sichere den neuen Standort bis 2055.

Das Trias-Gebäude ist bereits seit 2007 Sitz der BVG. Sie nutzt dort nach eigenen Angaben derzeit knapp 30.000 Quadratmeter. Der neue Campus wird mit rund 40.000 Quadratmetern deutlich größer, muss aber auch mehr Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen Platz bieten. Laut BVG werden sieben bislang über das Berliner Stadtgebiet verteilte Standorte gebündelt.

Das Unternehmen setzt große Hoffnungen in die künftige Arbeit an einem Ort. „Wir werden in Zukunft noch besser, fokussierter und vernetzter für unsere Fahrgäste und Berlin arbeiten können als bisher“, sagte der Vorstandsvorsitzende Henrik Falk laut Mitteilung. „Noch nie haben so viele BVG-Kolleg*innen aus vielen unterschiedlichen Bereichen an einem gemeinsamen Standort gemeinsam gearbeitet.“

dpa