Autofahrer stirbt bei Kollision mit Zug – weiterer Unfall geht glimpflich aus

Zwei Unfälle an Bahnübergängen haben Polizei und Bundespolizei beschäftigt. In Sachsen-Anhalt kam ein Autofahrer bei einer Kollision mit einem Zug ums Leben. In Rheinland-Pfalz blieb ein Zusammenstoß zwischen Auto und Regionalbahn ohne Verletzte.

+++ Angern: Autofahrer bei Kollision mit Zug tödlich verletzt +++

Ein 76-jähriger Autofahrer ist in Angern im Landkreis Börde bei einem Zusammenstoß mit einem Zug ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei befand sich das Fahrzeug auf einem geschlossenen Bahnübergang, als sich ein Zug näherte. Trotz eingeleiteter Bremsung konnte der Lokführer die Kollision nicht mehr verhindern. Der 76-Jährige wurde aus seinem Fahrzeug geschleudert und erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Der Lokführer sowie die Fahrgäste blieben unverletzt.

+++ Katzweiler: Kollision mit Regionalbahn nach Missachtung roter Ampel +++

Ein 63-jähriger Autofahrer ist an einem Bahnübergang bei Katzweiler (Landkreis Kaiserslautern) mit einer Regionalbahn zusammengestoßen. Nach Angaben der Bundespolizei wollte der Mann trotz roter Ampel die Gleise überqueren. Der Zug der Linie RB66 kollidierte daraufhin mit dem Fahrzeug. Verletzt wurde niemand. Die 18 Fahrgäste mussten die Regionalbahn verlassen und ihre Reise anderweitig fortsetzen. Die Bahnstrecke zwischen Olsbrücken und Lampertsmühle-Otterbach war für rund zwei Stunden gesperrt. Gegen den Autofahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

EVN