MVG startet Erste-Hilfe-Initiative in Münchner U-Bahnhöfen

Mit neuen Plakaten zur medizinischen Ersthilfe informiert die MVG Fahrgäste in Münchner U-Bahnhöfen über lebensrettende Maßnahmen. Ziel ist es, Hemmschwellen bei Notfällen zu senken.

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) hat in München neue Informationsplakate zur Ersten Hilfe in U-Bahnhöfen eingeführt. Dies geht aus einer Mitteilung des Unternehmens hervor. Die Kampagne basiert auf dem Dreiklang „Prüfen – Rufen – Drücken“ und soll Laien bei medizinischen Notfällen unterstützen. Entwickelt wurde das Konzept gemeinsam mit dem Ärztlichen Kreis- und Bezirksverband (ÄKBV) München.

Ziel sei es, schnelle Hilfe bei Herzstillständen zu fördern und Unsicherheiten abzubauen. Ergänzend sind alle U-Bahnsteige mit Defibrillatoren ausgestattet, die per Sprachanweisung genutzt werden können.

Die MVG verweist zudem auf die rund um die Uhr erreichbare Leitstelle über Notfallsäulen. Fahrgäste sollen so befähigt werden, im Ernstfall schnell zu handeln. Eine frühzeitige Hilfe könne entscheidend für das Überleben sein, erklärte Dr. med. Irmgard Pfaffinger, 1. Vorsitzende des ÄKBV München laut Mitteilung.

EVN