Mit einem neuen Werk im indischen Baramati baut Getzner Werkstoffe seine internationale Präsenz aus und rückt näher an den Bahnmarkt vor Ort. Die Produktion soll Lieferwege verkürzen und zusätzliche Kapazitäten für den wachsenden Markt schaffen.
Das österreichische Unternehmen Getzner Werkstoffe hat einen neuen Produktionsstandort in Baramati eröffnet und erweitert damit seine Aktivitäten in Indien. Die 4.189 Quadratmeter große Anlage soll insbesondere den Bahn- und Transitbereich bedienen und die lokale Fertigung stärken.
Nach Angaben des Unternehmens ermöglicht der Standort kürzere Lieferzeiten sowie eine engere Betreuung von Projekten vor Ort. Getzner ist bereits seit 2009 mit einer Niederlassung in Pune vertreten und liefert Systeme zur Schwingungsisolierung für Infrastrukturprojekte wie die Agra Metro.
Die Eröffnung fand im März im Beisein von Unternehmensvertretern sowie politischen Gästen statt, darunter CEO Jürgen Rainalter. Das Werk ist Teil der von Premierminister Narendra Modi initiierten „Make-in-India“-Initiative zur Stärkung der lokalen Industrie.
Mit dem Standort in Baramati baut Getzner seine Produktionskapazitäten in Asien weiter aus. Parallel investiert das Unternehmen weiterhin in seinen Stammsitz im österreichischen Vorarlberg, wo in Nüziders ein weiteres Werk entsteht.
EVN
