100-jährige Unternehmensgeschichte – ÖBB feiern 2023 großes Jubiläum


WIEN | Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) blicken in diesem Jahr auf ihre 100-jährige Unternehmensgeschichte zurück.

Mit „einer Portion Stolz“ schaut ÖBB-Chef Andreas Matthä in die Vergangenheit des am 19. Juli 1923 gegründeten Unternehmens. Seit 100 Jahren würden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „an innovativer und nachhaltiger Mobilität“ arbeiten und Bahn und Bus stetig weiterentwickeln. „Jetzt stehen wir vor dem größten Generationenwandel unserer Geschichte. Es gilt, die Weichen Richtung Zukunft zu stellen und neue Talente für die ÖBB zu begeistern“, betonte Matthä. In den kommenden fünf Jahren wollen die ÖBB rund 15.000 Jobs am österreichischen Arbeitsmarkt anbieten. Laut Mitteilung werden bis 2027 rund ein Fünftel der Beschäftigten in Pension gehen.

Wie der ÖBB-Chef betonte, habe man heute mit ähnlichen Herausforderungen zu tun, wie einst frühere Generationen. Der Klimawandel und die Energieknappheit würden den Ausbau der unternehmenseigenen Energieproduktion und die Digitalisierung beschleunigen – vergleichbar mit dem Übergang von der Kohle auf die Elektrifizierung der Eisenbahn. „Und wenn wir in den nächsten Jahren an den richtigen Schrauben drehen, kann uns ähnlich Großes gelingen wie unseren Vorfahren“, schrieb Matthä am Donnerstag auf seinem LinkedIn-Account.

Bis 2030 wollen die ÖBB über 80 Prozent des Energieverbrauchs selbst abdecken können. Außerdem will das Unternehmen bis 2040 „die Leistungsfähigkeit der Bahn verdoppeln: durch Ausbau der Infrastruktur, Digitalisierung und durch neue Züge mit mehr Sitzplatzkapazitäten“, so der ÖBB-Chef weiter.


EVN

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