Meldungen

BVG und Verdi kehren an Verhandlungstisch zurück

48 Stunden – so lang stand der Berliner Nahverkehr zuletzt wegen eines Warnstreiks weitgehend still. Bei den Fahrgästen der BVG war Geduld gefragt. Bald könnte ein weiterer Ausstand folgen.

Stellenabbau trifft DB Cargo im Osten besonders

Die kriselnde Güterverkehrssparte der Deutschen Bahn muss mehr Stellen abbauen als ursprünglich angenommen. Bis 2029 geht das Unternehmen von einem Verlust von 5.000 Arbeitsplätzen aus.

ÖBB Rail Cargo Group sichert Transporte von Zuckerrüben

Trotz massiver Überschwemmungen, insbesondere in Niederösterreich, hat die ÖBB Rail Cargo Group die Zuckerrübenkampagne erfolgreich abgeschlossen. Dank der schnellen Planung einer Ausweichroute konnte laut ÖBB-Angaben verhindert werden, dass Teile der Ernte verderben und unbrauchbar werden.

EVG fordert dauerhafte Sicherung des Einzelwagenverkehrs

Die Erhöhung der staatlichen Förderung reicht nach Ansicht der EVG nicht aus. Die Gewerkschaft begrüßt die zusätzlichen 84 Millionen Euro für den Einzelwagenverkehr, fordert für 2027 jedoch mindestens 350 Millionen Euro und eine gezieltere Ausgestaltung der Förderung.

Studie bestätigt Potenzial der Schiene für CO₂-Transporte

Künftig könnte die Bahn eine wichtige Rolle beim Transport von abgeschiedenem CO₂ übernehmen. Eine von DB Cargo und Partnern durchgeführte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Transporte zu einem geplanten CO₂-Exportterminal in Wilhelmshaven technisch und betrieblich umsetzbar seien.

DB Cargo FLS eröffnet Repräsentanz in Kiew

Mit einem neuen Büro in der ukrainischen Hauptstadt will DB Cargo Full Load Solutions grenzüberschreitende Lieferketten stärken. Der Standort soll multimodale Transportlösungen bündeln und Unternehmen sowie Infrastruktur- und Hilfsprojekte beim Güterverkehr zwischen der Ukraine und Europa unterstützen.

Verband: Trassenpreise im Nahverkehr steigen um 7,8 Prozent

Für den Schienenpersonennahverkehr drohen ab 2027 erneut höhere Trassenkosten. Nach dem Entgeltgenehmigungsantrag der DB InfraGO könnten die durchschnittlichen Preise auf 7,59 Euro je Kilometer steigen. Der Bundesverband SchienenNahverkehr fordert eine Reform des Trassenpreissystems.