Mehr Sicherheit für die Bahnstrecke und weniger Baustellenverkehr sind das Ziel eines gemeinsamen Projekts von ÖBB und der Gemeinde Dalaas. Bis Ende 2028 werden Schutzanlagen gegen Lawinen und Steinschlag zwischen Wald am Arlberg und Dalaas erneuert und erweitert.
Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) modernisieren und erweitern zwischen Wald am Arlberg und Dalaas Schutzanlagen gegen Lawinen und Steinschlag. Nach Angaben der ÖBB sollen unter anderem Lawinenauffangdämme, Steinschlagnetze, Seilnetzsperren und Schneenetze errichtet beziehungsweise erneuert werden.
Die Maßnahmen sollen die Bahnstrecke im Klostertal langfristig besser vor Naturgefahren schützen und ihre Verfügbarkeit sichern. Gemeinsam mit der Gemeinde Dalaas setzen die ÖBB zudem auf eine ressourcenschonende Baulogistik. Dabei soll Material aus der Räumung eines Geschiebebeckens für einen zwölf Meter hohen, begrünten Erdwall der Lawinenverbauung wiederverwendet werden. Ein abgestimmtes Verkehrskonzept soll den Baustellenverkehr insbesondere im Umfeld eines Kindergartens begrenzen.
Während der bis Dezember 2028 geplanten Arbeiten seien verstärkter Lieferverkehr, zeitweise Lärm und Staub sowie wiederkehrende Hubschraubereinsätze zu erwarten. Der Zugverkehr soll laut ÖBB während der gesamten Bauzeit unbeeinträchtigt bleiben.

EVN
