Kurzmeldungen
In Schwerin ermittelt die Bundespolizei gegen einen 28-Jährigen wegen Randale und einer möglichen Körperverletzung. In Parchim wurde ein ODEG-Zug großflächig besprüht, während in Berlin vier mutmaßliche Graffiti-Sprayer an einer S-Bahn vorläufig festgenommen wurden.
+++ Schwerin: Mann randaliert im Regionalexpress +++
Ein 28-jähriger Mann ist am Hauptbahnhof Schwerin von Bundespolizisten aus einem Regionalzug begleitet worden. Ersten Ermittlungen zufolge soll der Mann Reisende auf der Fahrt von Bad Kleinen nach Schwerin belästigt, gegen das Inventar geschlagen und einen Reisenden mit der flachen Hand ins Gesicht gefasst haben. Zudem soll er ohne erforderliches Ticket unterwegs gewesen sein, obwohl gegen ihn ein Beförderungsausschluss der Deutschen Bahn bestand. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung, des Hausfriedensbruchs und des Erschleichens von Leistungen ein.
+++ Parchim: ODEG-Zug auf 25 Quadratmetern besprüht +++
Am Bahnhof Parchim haben bislang unbekannte Tatverdächtige einen abgestellten Personenzug der ODEG auf einer Fläche von rund 25 Quadratmetern besprüht. Die Tat ereignete sich von Freitag auf Samstag und wurde am Sonntag der Bundespolizei gemeldet. Die Täter hinterließen verschiedene Schriftzüge in Blau, Weiß und Schwarz. Die Höhe des entstandenen Schadens ist noch nicht bekannt. Die Bundespolizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und bittet um Hinweise.
+++ Berlin: Vier mutmaßliche Graffiti-Sprayer festgenommen +++
Am Sonntagmorgen gegen 01:50 Uhr beobachteten zivile Bundespolizisten vier Personen im Gleisbereich des S-Bahnhofs Berlin-Zehlendorf. Die Männer sollen anschließend eine abgestellte S-Bahn auf einer Gesamtfläche von rund 45 Quadratmetern besprüht haben. Nach kurzer Flucht in ein angrenzendes Waldgebiet konnten Einsatzkräfte die vier Tatverdächtigen mit Unterstützung weiterer Polizeikräfte und eines Polizeihubschraubers vorläufig festnehmen. Gegen die drei deutschen Tatverdächtigen im Alter von 17, 19 und 20 Jahren sowie einen 19-jährigen kroatischen Staatsangehörigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gemeinschädlichen Sachbeschädigung eingeleitet. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden die Männer entlassen.
EVN
