Der Schweizer Zughersteller Stadler hat sein Werk in Salt Lake City erweitert und gleichzeitig zehn Jahre Unternehmenspräsenz in den USA gefeiert.
Mit der Erweiterung seines Produktionsstandorts in Salt Lake City setzt der Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler seinen Wachstumskurs in den Vereinigten Staaten fort. Das Unternehmen hat eine neue Fabrikhalle mit einer Fläche von 22.761 Quadratmetern offiziell in Betrieb genommen. Damit verdoppelt sich die gesamte Produktionsfläche am Standort auf 44.128 Quadratmeter. Nach Unternehmensangaben sollen durch den Ausbau bis zu 300 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen, darunter auch Ausbildungsplätze.
Die Erweiterung umfasst eine neue Schweißhalle, eine Strahlkabine, zusätzliche Montageflächen, erweiterte Lagerkapazitäten sowie eine Halle für elektrische Vormontage. Dadurch will Stadler seine Produktionskapazitäten in Nordamerika deutlich erhöhen. Im Rahmen der Feierlichkeiten erfolgte zudem der Spatenstich für eine weitere CNC-Halle. Dort sollen künftig Aluminium-Seiten-, Boden- und Dachpaneele mithilfe computergesteuerter Maschinen präzise zugeschnitten und für die Weiterverarbeitung vorbereitet werden.
An der Einweihung nahmen unter anderem Guy Parmelin sowie Vertreter der US-Verkehrsbehörden und des Bundesstaates Utah teil. Parmelin betonte in seiner Rede die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und den Vereinigten Staaten.
Stadler feiert in diesen Tagen auch sein 10-jähriges Jubiläum in den Vereinigten Staaten. Das Unternehmen ist seit 2016 in Utah aktiv und eröffnete 2019 seinen festen Produktionsstandort in Salt Lake City. Nach eigenen Angaben beschäftigt Stadler US dort inzwischen 674 Mitarbeitende. Das Werk spielt eine zentrale Rolle bei mehreren großen Bahnprojekten in den USA, darunter Fahrzeuglieferungen für Caltrain in Kalifornien, Metra in Chicago, TexRail in Texas sowie MARTA in Atlanta.

EVN
