Kurzmeldungen
Ein Gasaustritt an einem Kesselwagen löst in Aschaffenburg einen Großeinsatz aus. In Chemnitz kommt ein Mann wegen einer offenen Geldstrafe in Haft. In Löbau ermittelt die Polizei nach einem Streit unter Bahnreisenden gegen einen betrunkenen Rollstuhlfahrer.
+++ Aschaffenburg: Gasaustritt löst Großeinsatz aus +++
Wegen eines Gasaustritts an einem Kesselwagen ist die Feuerwehr am Güterbahnhof Aschaffenburg im Großeinsatz. Am Wagen war am Donnerstag eine weiße Wolke festgestellt worden, zunächst wurde ein Brand vermutet. Nach Angaben der Stadt trat Argon aus. Das geruchlose Edelgas ist nicht giftig, kann in schlecht belüfteten Bereichen jedoch Sauerstoff verdrängen. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand demnach nicht. Ein ABC-Gefahrgut-Zug wurde nachgefordert. Der Bereich wurde untersucht, der Kesselwagen sollte abgedichtet und die Umgebung freigemessen werden. Der Bahnverkehr an der Elsässer Straße wurde gesperrt.
+++ Chemnitz: Fahrt ohne Ticket endet in Ersatzfreiheitsstrafe +++
Ein 31-jähriger tschechischer Staatsangehöriger ist am Mittwochabend nach einer Fahrt ohne Ticket in Chemnitz festgenommen worden. Der Mann war gegen 20.45 Uhr mit einem Regionalexpress von Dresden nach Chemnitz unterwegs. Bei der Kontrolle stellte die Bundespolizei fest, dass gegen ihn eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Traunstein zur Strafvollstreckung wegen Erschleichens von Leistungen vorlag. Eine offene Geldstrafe von 384,50 Euro konnte er nicht bezahlen. Er muss deshalb eine zehntägige Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen und wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
+++ Löbau: Betrunkener Rollstuhlfahrer gerät mit Bahnreisendem aneinander +++
Am Dienstagabend ist es am Bahnhof Löbau zu einem Streit zwischen einem 33-jährigen Rollstuhlfahrer und einem 49-jährigen Bahnreisenden gekommen. Nach Angaben der Bundespolizei trat und schlug der Rollstuhlfahrer nach dem Passanten, der sich mit einem Schlag ins Gesicht wehrte. Eine Zivilstreife von Bundes- und Landespolizei trennte die Beteiligten gegen 19.35 Uhr. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Rollstuhlfahrer rund 2,02 Promille. Wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr, versuchter Körperverletzung und Bedrohung ermittelt nun die Landespolizei.
EVN
