Am Bahnhof Lindau-Aeschach verzögert sich die Inbetriebnahme des Gleises Richtung Friedrichshafen bis Anfang November. Grund sind fehlende Kapazitäten im spezialisierten Gleisbau nach zusätzlichen Arbeiten wegen Baugrundproblemen.
Die Inbetriebnahme des Bahnhofsgleises Lindau-Aeschach in Richtung Friedrichshafen verzögert sich erneut und ist nun für Anfang November geplant. Nach Angaben der DB InfraGO sind bundesweit Fachkräfte und Großmaschinen im spezialisierten Gleisbau nur eingeschränkt verfügbar. Die kurzfristig notwendige Kompletterneuerung des Gleises war wegen Schwierigkeiten im Baugrund erforderlich geworden.
Im Nahverkehr bleiben Reisende zwischen Friedrichshafen und Enzisweiler mit DB-Regio-Zügen sowie zwischen Wasserburg und Lindau mit Schienenersatzverkehr mobil. Die Bahn empfiehlt wegen kurzer Fußwege den Umstieg auf den Ersatzverkehr in Wasserburg. Im Fernverkehr werden die ICE 216 und 217 zwischen Friedrichshafen Stadt und Bregenz weiter durch Busse ersetzt.
Für das Gleis in Richtung Buchloe gibt es nach aktuellem Stand keine Änderung; es soll ab Anfang Oktober genutzt werden können. Der gesamte Umbau des Bahnhofs Lindau-Aeschach soll zum Fahrplanwechsel im Dezember 2027 abgeschlossen sein und kostet mehr als 20 Millionen Euro.

EVN
