Ein angenommener Brand in der U-Bahn-Station Consolidation hat die Feuerwehr Gelsenkirchen in einer umfangreichen Vollübung gefordert. 21 Verletzte wurden dabei von Darstellern simuliert, auch Krankenhäuser waren in das Szenario eingebunden.
Die Feuerwehr Gelsenkirchen hat in der Nacht auf Samstag einen größeren Rettungseinsatz nach einem angenommenen Brand in der U-Bahn-Station Consolidation trainiert. Wie die Feuerwehr mitteilte, sah das Übungsszenario 21 verletzte Personen vor. Für möglichst realitätsnahe Bedingungen wurden Verletztendarsteller eingesetzt und eine U-Bahn für das angenommene Brandszenario vorbereitet.
Neben Kräften der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr nahmen auch überörtliche Einheiten an der Übung teil. Diese gehörten nicht zum regulären Rettungsdienst, sodass dessen Einsatzbereitschaft während der gesamten Übung erhalten blieb. Auch umliegende Krankenhäuser wurden in das Szenario einbezogen, um die Abläufe von der Rettung am Einsatzort über Versorgung und Transport bis zur Behandlung in den Kliniken zu erproben.
Ziel der Vollübung war es, die Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen zu überprüfen und mögliche Verbesserungen für künftige Einsätze zu ermitteln. Übungsbeobachter dokumentierten die Abläufe. Nun sollen die Erkenntnisse detailliert ausgewertet werden, wie es hieß. Laut einer ersten Einschätzung der Feuerwehr verlief die Übung den Angaben zufolge aber planmäßig und habe gezeigt, dass auch ein komplexes Einsatzszenario mit einer Vielzahl beteiligter Kräfte und Organisationen gemeinsam bewältigt werden könne.

EVN
