Nach rund sechs Monaten Unterbrechung fahren die Züge von Agilis nun wieder zwischen Nürnberg und Regensburg. Der Ersatzverkehr auf diesem Abschnitt wurde beendet, Einschränkungen gibt es jedoch weiterhin.
Agilis hat den Zugverkehr zwischen Nürnberg und Regensburg nach rund sechsmonatiger Unterbrechung wieder aufgenommen, wie das Eisenbahnunternehmen mitteilte. Seit diesem Samstag verkehren die Züge wieder auf der Strecke, nachdem die Korridorsanierung durch die DB InfraGO abgeschlossen wurde.
Die Fertigstellung hatte sich gegenüber der ursprünglich geplanten Wiederaufnahme am 10. Juli verzögert. Mit der Wiederaufnahme des Zugverkehrs sei der Schienenersatzverkehr auf diesem Abschnitt eingestellt worden. Nach Angaben von agilis verkehren die Linien RE 50 und RE 22 wieder stündlich zwischen Nürnberg, Regensburg und dem Flughafen München. Die RB 51 bediene die Stationen zwischen Neumarkt und Regensburg im Abstand von rund 45 Minuten.
Aufgrund mehrerer baubedingter Langsamfahrstellen auf der sanierten Strecke müsse jedoch weiterhin mit Verspätungen und möglicherweise verpassten Anschlüssen gerechnet werden. Auch an den Bahnhöfen könnten Restarbeiten den Betrieb noch beeinträchtigen. Aktuell ist zudem die Strecke zwischen Obertraubling und Plattling wegen einer weiteren Korridorsanierung bis zum 12. Dezember gesperrt.
Agilis-Geschäftsführer Gerhard Knöbel erklärte, er freue sich über die Rückkehr der Züge nach Nürnberg und dankte den Fahrgästen für ihre Geduld während der verlängerten Bauphase. Das Unternehmen verwies zudem auf den erheblichen organisatorischen Aufwand während der Sperrung, unter anderem durch den Schienenersatzverkehr, die Umsetzung des Personals und das Stillstandsmanagement für die Fahrzeuge.

EVN
